Unser Häs

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Der Schanzel

Der Begriff „Schanzel“ ist eine Wortschöpfung und hat seinen Ursprung in „verschanzen“.

Verschanzen vor dem eisig-kalten Winter.
Aber wer oder was ist der Schanzel überhaupt? Wen oder was stellt er dar?

Ein Teufel? Nein!
Ein Fabelwesen? Nein!
Gar ein Ungeheuer? Auch nicht!
Alles weit gefehlt…

Ob man es glaubt oder nicht… Er stellt einen Menschen dar…
Unsere Gründer wollten mit ihm eine Fasnetfigur schaffen, welche der Schwarzwälder
Fasnet gerecht wird; der Fasnet ein neues Gesicht geben, das zu ihr passt…

Angefangen beim Fleckle-Häs, welches durch das Tiefschwarz den kalten, dunklen Winter
symbolisieren soll.
Die Fleckle zeigen, dass es sich um keine Wohlstandskleidung handelt, sondern eher
der der Kleidung armer Leute entspricht, weil es aus mehreren Teilstücken zusammengesetzt ist.

Das rote Futter in Umhang, Überwurf und an den Handschuhen stellt die schützende und
wärmende Feuersglut dar, welche in den kalten Wintermonaten überlebenswichtig war. Je 10 gegossene Silberglöckchen an den Außenseiten der Beine sollen durch ihren hellen
Klang den Frühling herbeirufen, ähnlich dem Gesang der Vögel im Frühjahr.
Ganz im Gegensatz zu den Glöckchen steht der Knall der Karbatsche. Er ruft nichts
herbei, er soll den Winter vertreiben.
Außerdem noch die Scheme. Grässlich-böse, schier dämonenhaft, zugleich grinsend-freundlich
schauend, aber dunkel gehalten. Das Gesicht eines armen Bauern, die Zähne
teilweise spitz und ungepflegt, weil ihm zur Zahnhygiene das nötige Geld fehlte.
Zu guter Letzt der Fuchsschwanz. Er steht in der Region der Schwarzwälder bzw.
Schwäbisch-Alemannischen Fasnet als Symbol für die Narren- und somit Redefreiheit. In den häufigsten Fällen wird hierfür Silberfuchs verwendet.

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