Fasnet 2018 – ein Rückblick

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Was war das für eine Fasnet…? Wahnsinn!

Angefangen bei unserer Mitternachtstaufe bzw. unserem Jubiläumsball in der Nacht vom fünften auf den sechsten Januar im Gemeindezentrum Münster. An diesem Abend konnten wir insgesamt rund 600 Gäste aus nah und fern begrüßen. Dieser Abend war ein voller Erfolg.
Nach einem bunten Programm folgte der Höhepunkt, unsere Taufe um Mitternacht und leitete somit die schwäbisch-alemannische Fasnet ein. An dieser wurden neun Neumitglieder unserem Ritual unterzogen, sodass sie fortan das Recht besitzen Häs und Scheme zu tragen.

Eine Woche später, vom 13. auf den 14. Januar nahmen wir am Nachtumzug Pfaffenweiler teil, mit anschließender Bewirtung unserer Besenwirtschaft in der Aula der Grundschule. Hier wurde ebenfalls bis in die frühen Morgenstunden gefeiert, gelacht, gesungen und getanzt.
Zeitgleich hierzu nahm eine Abordnung von knapp zehn Personen am Jubiläumsball der Villinger Brigachblätzle teil, welche dort ebenfalls für eine ausgelassene Stimmung sorgten.

Am Freundschaftstreff der Schwarzwälder Narrenvereinigung vom 19. bis 21. Januar trat die Schanzel-Zunft an allen drei Tagen auf und präsentierte sich in gewohnter Manier am Freitagabend zum Nachtumzug, am Samstag zum Kinderumzug die „kleine Bande“ des Nachwuchses und am Sonntag zum großen Umzug.

Als das Damenballett der Schanzel-Zunft spontan zum „Fastnachtsball des SVÜ“ am 27. Januar in Überauchen eingeladen wurde aufzutreten, bot sich in der Halle Überauchen ein wahrscheinlich noch nie dagewesenes Bild:
Trotz der „Marbacher Fasnet“, welche am selbigen Tag bzw. Wochenende stattfand, marschierte die Schanzel-Zunft mit sage und schreibe 48! Mann (und Frau) in die Halle ein und nahmen gleich drei komplette Tischreihen unter Beschlag. Sensationell! Dementsprechend wurde unser Damenballett bei ihrem Auftritt dann auch angefeuert…
Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 10°C trat die gleiche Meute am Sonntag zum Umzug in Marbach an und begeisterte Jung und Alt am Straßenrand. Danach kehrte man zusammen mit ein paar Hexen und den Trommlerwiebern bei Markus und Sonja im Stüble zu einem kleinen Umtrunk ein.

Am Freitag, 2. bzw. Samstag, 3. Februar besuchte die Schanzel-Zunft mit je einer kleinen Schar abends den Hexenball der Villinger Hexenzunft in der „Neuen Tonhalle“ in Villingen, wobei man am Samstagmittag in VS-Weigheim zum Umzug auflief.

Sonntag den 4. Februar, wurde dann per Busfahrt in Ludwigsburg-Neckarweihingen verbracht. Ein gelungener Auftritt unserer Zunft bei anfangs noch trockenem Wetter, ehe nach dem Umzug eine nass-kalte-Wetterfront über Ludwigsburg hinweg zog.

Fasnet in Villingen:

Am Mittwochabend traf man sich, mittlerweile traditionell, zum „Rollenschütteln“ im Villinger Gasthaus Ott, mit anschließender Kneipentour durch die Villinger Innenstadt.
Am „Schmotzige Dunschtig“ präsentierte sich die „die kleine Bande“ erneut beim Kinderumzug in Villingen.
Der Freitag wurde in mehreren Teilgruppen in den Lokalen der Innenstadt verbracht, u. a. bei den Fazenedle, den Eschach Kobolden, den Brigachblätzle, etc.
Aufgrund zwei verschiedener Veranstaltungen am Fasnet-Samschtig, teilte man sich erneut auf, um auf beiden „Hochzeiten tanzen zu können“. So gingen 14 Mitglieder unter der Führung von Zunftmeister Andreas Wilhelm nach Pfaffenweiler zum Rolli-Ball der Wolfbach-Rolli Pfaffenweiler, während rund 35 Mitglieder unter der zweiten Zunftmeisterin Katja Wälde in Richtung „Neue Tonhalle“ zum „Ball der kleinen Vereine“ aufbrachen.
Nach den Veranstaltungen traf man sich in der Villinger Innenstadt zur Kneipentour.

Traditionell, alle zwei Jahre am Fasnet-Suntig eroberte man die Straßen des großen Schwenninger Umzuges. Zuvor kehrte man in der kurzfristig eröffneten Besenwirtschaft eines Mitglieds in Schwenningen ein (hierfür an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank ).

Als absolutes Umzugshighlight dieses Jahr durfte die Schanzel-Zunft Villingen als erster Karbatschen schlagender Verein mit Scheme(!) den Schramberger Umzug mitlaufen. Bei strahlendem Sonnenschein wurde zuerst bei der Tradition der „Schramberger Bach na Fahrt“ begeistert zugeschaut, ehe um 14:30 Uhr der Startschuss zum großen Umzug fiel. Das Publikum in der Schramberger Altstadt war vor Begeisterung beim Karbatsche schlagen nicht zu halten und von allen Seiten jubelte man uns mit lauten „Schanzel-Hoo“-Rufen zu. Das war fantastisch!
Nach unserer Rückkehr aus Schramberg marschierten knapp 50! Hästräger bei Familie Berger zum Wienerle essen ein. Auch hierfür ein rechtherzliches Dankeschön an Hannelore und Jürgen . Nach Speis‘ und Trank ging es anschließend zum Sternenschlagen in den vier Hauptstraßen (Bicken-, Riet-, Niederen- und Oberen-Straße) der Villinger Innenstadt.

Bei (Geburtstags-) Gulaschsuppe (unserer zwei Riesen-Schwestern) und ein paar Schorle wurde sich dann am Mittag des Fasnet-Zischtig auf den großen Umzug in Villingen vorbereitet. Der strahlend blaue Himmel und Temperaturen knapp unter null rundeten einen wunderschönen Umzug sowie die Fasnet 2018 ab, ehe man sich kurz nach der Schlüsselrückgabe am Münsterplatz mit den Worten „s’goht dagege“ in den Armen lag und sich verabschiedete.

Einen Dank an unsere zweite Zunftmeisterin und ihr Team, welche wieder einmal ihr trautes Heim als „Schanzel-Zwickl“ (Stüble) für alle hohen Tage zur Verfügung stellte, sowie allen, die sich mit Speis und Trank daran beteiligten! Sowas ist nicht selbstverständlich und dafür danken wir euch von ganzem Herzen!
Zusammenfassend ist zu erwähnen, dass es sich die komplette Fasnet über durchzog, dass man mit überwiegend mehr als 40! Mitgliedern am Start war. Auch die Busse waren sehr gut gefüllt. Der Zusammenhalt war einmalig und man merkt, dass Vereinsleben Spaß machen kann. Weiter so und in diesem Sinne

Euer Chronist Björn

SCHANZEL-HOO

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